| Minispielfeld in Nennhausen eingeweiht |
| Geschrieben von: der Märkischen Allgemeinen | |||
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Mit dem dritten Schuss konnte Joachim Späth, stellvertretender Vereinsvorsitzender von Rot-Weiß Nennhausen, den ersten Treffer erzielen. Der Vereinsvorsitzende Sven Arndt und Bürgermeisterin Brigitte Noel hatten zuvor am Tor vorbeigeschossen.
Das machte aber nichts. Bekanntlich sind beim Sport Teilnahme, aktive Bewegung und ein guter Vorsatz genauso wichtig wie das Siegen. Und einen schönen Erfolg können Sportverein, Gemeinde, Amt und weitere Akteure nach einer gemeinsamen Anstrengung ohnehin verbuchen. Zum Auftakt des diesjährigen Nennhausener Sommersportfestes konnten sie am Samstag gemeinsam ein neues Minispielfeld einweihen. Auf dem 13 mal 22 Meter großen und mit Kunstrasen ausgelegten Minispielfeld können nun die Nennhausener Nachwuchskicker und Grundschüler dem runden Leder nachjagen und um faire Siege ringen. Nachwuchssportler und Grundschüler werden die neue kleine Anlage auf dem Fontanesportplatz gemeinsam nutzen können. Dem sportlichen Enthusiasmus des Nachwuchses könne das nur gut tun, ist sich die Bürgermeisterin sicher. Amtsdirektorin Angelika Thielicke sprach zur Einweihung am Samstag von einem echten Gemeinschaftswerk mit vielen Akteuren und Unterstützern. Das Minispielfeld auf dem Nennhausener Fontanesportplatz ist eine von insgesamt vier solcher Anlagen, die im Westhavelland mit einer Förderung des Landesfußballverbandes Brandenburg geschaffen werden konnten. Als man in Nennhausen Ende des vergangenen Jahres von einer solchen Fördermöglichkeit hörte, wurde sofort ein Antrag gestellt. Als dann die Zusage kam, konnte man die Planungen vorantreiben und musste sich vor allem Gedanken machen, wie die Eigenmittel bereitgestellt werden könnten. Die Anlage selbst war dann innerhalb von zwei Monaten fertiggestellt. Insgesamt 65 000 Euro kostet das Minispielfeld. Der Landesfußballverband steurt 46 000 Euro bei. Dafür wurden der Oberbau angelegt, der Kunstrasen ausgelegt, die Tore aufgestellt, die Umrandung installiert und weitere Arbeiten ausgeführt. Für die Tiefbaukosten in Höhe von insgesamt 19 000 Euro musste man in Nennhausen selbst aufkommen. Als Schulträger gab das Amt Nennhausen 15 000 Euro dazu. Die restlichen 4000 Euro konnte der Sportverein mit Hilfe von Sponsoren sichern. (ns)
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